Was ist in Österreich erlaubt? Lizenzen, Anbieter und Schutz für Spieler
Geprüft am 13. August 2026 gegen das BMF-Konzessionsregister und die RIS-Fassung des Glücksspielgesetzes.

Wer in Österreich online um echtes Geld spielen will, landet schnell bei einer Frage: Ist das überhaupt erlaubt? Die Antwort ist klarer, als die Werbung vermuten lässt. Das österreichische Glücksspielmonopol gilt auch online, und es gibt derzeit nur einen einzigen Anbieter, der eine Konzession für Online-Glücksspiele besitzt. Alles andere bewegt sich in einem Bereich, den das Gesetz ausdrücklich nicht abdeckt.
Das Glücksspielgesetz (GSpG) regelt, wie Konzessionen vergeben werden und welche Anbieter in Österreich erlaubt sind. Dieser Überblick beleuchtet die aktuelle Rechtslage, ihre praktischen Auswirkungen sowie die Änderungen durch die geplante Reform 2027 und zeigt auf, woran man ein seriöses Angebot erkennt.
Online-Casinos in Österreich: Ein Markt zwischen Monopol und Reform
Der österreichische Glücksspielmarkt im Überblick: Monopol, Akteure, Zahlen
Das Glücksspielmonopol liegt beim Bund. Das Recht, Glücksspiele zu veranstalten, ist dem Staat vorbehalten. Konkret heißt das: Die Konzessionen werden vom Bundesministerium für Finanzen (BMF) vergeben, und es gibt pro Spielform nur eine begrenzte Anzahl von Lizenzen.
Drei Akteure prägen den Markt:
- Österreichische Lotterien GmbH hält die Lotterien-Konzession, einschließlich der Konzession für elektronische Lotterien nach § 12a GSpG. Diese läuft bis 30.09.2027.
- Casinos Austria AG betreibt die zwölf staatlichen Spielbanken im Land.
- win2day ist die Online-Plattform der Österreichischen Lotterien, betrieben seit 2008.
Wer in Österreich online spielt, landet also fast immer auf win2day, sofern er im legalen Bereich bleibt. Alles andere ist Markt, den das GSpG nicht erfasst, und den die Behörden auch nicht regulieren.
So ist dieser Guide aufgebaut – und wem er nutzt
Dieser Guide richtet sich an Leser, die wissen wollen, was in Österreich tatsächlich erlaubt ist, bevor sie sich für eine Plattform entscheiden. Er deckt vier Bereiche ab:
Den Rechtsrahmen: Was sagt das GSpG, und was bedeutet die Konzession für Anbieter und Spieler. Die Anbieterbewertung: Welche zehn Anbieter für österreichische Spieler erreichbar sind und was sie bieten, von der Lizenz über den Bonus bis zu den Bedingungen. Den Spielerschutz: Welche Pflichten das Gesetz vorschreibt, welche Werkzeuge es gibt und wo die Lücken liegen. Den Reformausblick: Was sich ab 2027 ändern könnte, wenn die neue Glücksspielbehörde die Lizenzen vergibt.
Wer bereits spielt, findet hier die rechtliche Einordnung des eigenen Angebots. Wer spielen will, bekommt eine Grundlage, um die Anbieter zu vergleichen und das Risiko einzuschätzen. Wer unsicher ist, ob er ein problematisches Spielverhalten entwickelt, findet am Ende die konkreten Hilfsangebote.
Was in Österreich wirklich erlaubt ist – und was nicht
„Erlaubt“ vs. „legal“: Die Begriffe unter österreichischem Recht
Im Alltag sagen viele „erlaubt“ und meinen „legal“. Im GSpG sind das zwei verschiedene Dinge. „Erlaubt“ klingt nach Großzügigkeit, nach etwas, das toleriert wird. „Legal“ heißt: Es steht im Gesetz, und es ist abgesichert.

Das GSpG kennt nur eine Antwort auf die Frage, ob ein Online-Glücksspiel legal ist: Es braucht eine Konzession. Wer ohne diese Konzession entgeltlich Glücksspiele anbietet, verstößt gegen § 52 GSpG, und das ist kein Kavaliersdelikt. Es geht um Verwaltungsstrafen und unter bestimmten Voraussetzungen auch um strafrechtliche Konsequenzen, die sich gegen den Anbieter richten.
Für Spieler ist wichtig: Sie sind nicht Ziel strafrechtlicher Verfolgung. Das Gesetz zielt auf den Anbieter, nicht auf den Spieler. Was bleibt, ist die zivilrechtliche Seite. Wenn ein Spieler bei einem nicht lizenzierten Anbieter verliert, kann er diese Verluste unter Umständen zurückholen, weil der Vertrag von Anfang an nichtig ist.
Das Glücksspielgesetz (GSpG) und die Konzessionsvergabe: Der rechtliche Rahmen
Das GSpG ist die zentrale Rechtsgrundlage. Es definiert, was ein Glücksspiel ist, wer eine Konzession braucht und wie der Vollzug läuft. Die wichtigsten Strukturen:
Das Glücksspielmonopol: Der Bund behält sich das Recht vor, Glücksspiele zu veranstalten. Lizenzen werden nicht frei vergeben, sondern nach Bedarf und Eignung. Elektronische Lotterien: Was umgangssprachlich Online-Casino heißt, ist rechtlich eine elektronische Lotterie nach § 12a GSpG. Der BMF als Aufsicht: Das Bundesministerium für Finanzen ist die zuständige Behörde für Konzessionen und Vollzug.
| Aspekt | Aktuell (Monopol bis 30.09.2027) | Reform (vorgeschlagen ab 01.10.2027) |
|---|---|---|
| Anzahl Online-Lizenzen | Eine Konzession (Österreichische Lotterien) | Unbegrenzte Anzahl 5-Jahres-Lizenzen |
| Vergabe | Direkte Konzession an staatliche/nahe Gesellschaft | Ausschreibung; Eignungsprüfung |
| Behörde | Bundesministerium für Finanzen (BMF) | Unabhängige Glücksspielbehörde (neu) |
| Cooling-Off-Phase | Nicht vorgesehen | Ab 01.01.2027 bis Konzessionsvergabe; 18-Monats-Sperre bei Verstößen |
| Konzessionsdauer | Bis 30.09.2027 (Lotterien-Konzession) | 5 Jahre, mit Verlängerungsoption |
Die Reform steht aktuell als Entwurf. Sie ist noch nicht in Kraft. Ab dem 01.01.2027 soll eine Cooling-Off-Phase beginnen, in der keine neuen Lizenzen vergeben werden, bis die neue Behörde arbeitsfähig ist. Wer in dieser Phase gegen die Regeln verstößt, soll mit einer 18-monatigen Sperre rechnen.
Lizenzierte Anbieter und Offshore-Casinos: Wer am österreichischen Markt teilnehmen darf
Wer am österreichischen Online-Markt teilnehmen will, braucht eine Konzession. Punkt. Eine EU-Lizenz, etwa aus Malta, oder eine Offshore-Lizenz etwa aus Curaçao berechtigt nicht zum Anbieten von Glücksspielen in Österreich. Das BMF formuliert es unmissverständlich: „eine etwa in einem anderen EU/EWR-Mitgliedstaat erteilte Konzession berechtigt nicht zum Anieboten von Glücksspielen in Österreich!“
Diese Position ist auch rechtlich abgesichert. Der OGH hat in der Entscheidung 9Ob8/26f klargestellt, dass ein Malta-lizenzierter Anbieter ohne österreichische Konzession in Österreich kein legales Glücksspiel anbieten durfte. Die Konsequenz: Solche Anbieter sind nicht illegal im Sinne eines Verbots für Spieler, aber sie sind nicht lizenziert, und ihre Verträge sind zivilrechtlich anfechtbar.
In der Praxis heißt das: Wer bei einem nicht lizenzierten Anbieter spielt, hat zwar keinen Strafprozess zu fürchten, aber keinen verlässlichen Rechtsschutz, wenn etwas schiefgeht.
Zertifizierung, Sicherheit und Spielerschutz-Siegel
Ein seriöses Online-Casino erkennt man an drei Dingen: einer österreichischen Konzession, einer vollständigen Identitätsprüfung und verpflichtenden Spielerschutz-Werkzeugen.
Die KYC-Pflicht: Wer bei win2day spielt, muss sich registrieren, seine Identität nachweisen und einen Wohnsitz in Österreich nachweisen. Krypto-Zahlungen sind bei lizenzierten Anbietern nicht möglich. Das ist Absicht. Die AML-Vorgaben aus dem FM-GWG und EU-Recht schreiben das vor.
Spielerschutz-Siegel: § 56 GSpG verlangt von Lizenznehmern einen „verantwortungsvollen Maßstab“ für Werbung und Spielangebot. Wie stark dieser Maßstab durchgesetzt wird, ist allerdings umstritten. Kritiker sagen: schwach.
Was bleibt, ist die Pflicht zur Selbstlimitierung. Wer bei win2day spielt, muss bei der Registrierung Einzahlungs- und Zeitlimits festlegen. Das ist nicht optional. Es gehört zum Konzept.
Online-Spielen in der Praxis: Wie Österreicherinnen und Österreicher heute spielen
Die Kluft zwischen Rechtslage und Spielrealität ist groß. Internationale Seiten sind für österreichische Spieler erreichbar. Sie werben gezielt, sie akzeptieren österreichische Spieler, und sie zahlen Gewinne aus. Rechtlich stehen sie auf der anderen Seite.
Die Spieler-Perspektive ist pragmatisch: Wer bei einem MGA-lizenzierten Anbieter spielt, wird nicht strafrechtlich verfolgt. Das GSpG zielt auf den Anbieter. Aber: Verträge mit nicht-lizenzierten Anbietern sind nichtig, und Verluste können zurückgefordert werden. Das hat der OGH in 5Ob8/26a bestätigt. Schadenersatzansprüche bei Online-Glücksspielverlusten werden nach österreichischem Recht beurteilt.
Für die Besteuerung gilt: Gewinne aus Glücksspielen sind grundsätzlich nicht einkommensteuerpflichtig. Wer professionell pokert, kann unter Umständen als Gewerbebetrieb eingestuft werden, aber das ist die Ausnahme, nicht die Regel.
Die wichtigsten Online-Casino-Anbieter für österreichische Spieler im 2026 Vergleich
Nach welchen Kriterien wir Online-Casinos für Österreich bewerten
Bei der Auswahl haben wir drei Kriterien angelegt: den Lizenzstatus im AT-Markt, den Angebotsumfang und die qualitative Besonderheit jedes Anbieters.
Der Lizenzstatus ist das wichtigste Kriterium. Er entscheidet, ob ein Anbieter in Österreich legal operiert oder ob er sich in einem rechtsfreien Raum bewegt. Von den zehn Anbietern in dieser Übersicht hat genau einer eine österreichische Konzession: win2day.
Der Angebotsumfang umfasst Bonus-Typ, Bonus-Höhe und die damit verbundenen Bedingungen. Wer einen Bonus bewertet, muss wissen, wie oft er umgesetzt werden muss, welche Mindestquoten gelten und wie lange er gültig ist.
Die qualitative Besonderheit erfasst, was einen Anbieter auszeichnet. Das kann ein besonders breites Spielportfolio sein, ein spezifisches Sport-Promo-Format oder ein limitierter Zugang für österreichische Spieler.
Die Top-Anbieter im Kurzüberblick
| Anbieter | AT-Lizenzstatus | Willkommensbonus (Art und Höhe) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Win2day | AT-Konzession (einziger legaler Anbieter) | Kein festes Willkommenspaket; laufende Slot-Promotions | Verpflichtende Einzahlungs- und Zeitlimits bei Registrierung; Spielangebot über Greentube, Play’n GO, NetEnt u.a. |
| bet365 | Nicht AT-lizenziert | 100 % auf Ersteinzahlung bis 100 € Wett-Credits (Sport) | Qualifizierende Einzahlung 1× umsetzen; Credits 7 Tage gültig; Einsatz nicht auszahlbar |
| bwin | Nicht AT-lizenziert | FreeBet bis 100 € (WM-2026-Promo: Quote 100 auf Österreich-Sieg) | 7 Tage Gültigkeit; FreeBet-Einsatz nicht auszahlbar; Casino-Spins regional |
| Betway | Nicht AT-lizenziert | Bis 100 € FreeBet + 20 Freispiele (Gates of Olympus) | 30 Tage ab Registrierung; Gates of Olympus RTP 95,51 % |
| bet-at-home | Nicht AT-lizenziert | Bis 250 € Sport-Willkommensbonus + bis 50 € Quotenboost | 12× Bonus-Umsatz; Mindestquote 1,70; 30 Tage gültig; min. Einzahlung 10 € |
| Interwetten | Nicht AT-lizenziert | Bis 100 € Bonus + 10 € FreeBet (Sport) | Bonus-Umsatz bei Mindestquote 1,70; FreeBet-Gewinne ohne weitere Umsatzbedingung |
| Tipico | Nicht AT-lizenziert | 100 % Einzahlungsbonus bis 150 € + FreeBet bis 100 € | Einzahlung und Bonus jeweils 5× umsetzen; FreeBet Mindestquote 3,00 und 6× Umsatz |
| Lottoland | Nicht AT-lizenziert | – | Lotterievermittlung als Geschäftsmodell, kein klassisches Casino-Angebot |
| Mr Green | Nicht AT-lizenziert | – | Geo-Sperre für Österreich aktiv; Angebot derzeit nicht abrufbar |
| Cashpoint | Nicht AT-lizenziert | – | Starke stationäre Präsenz; Online-Angebot ohne bestätigten Willkommensbonus |
Win2day: Der einzige Anbieter mit österreichischer Konzession
Win2day ist die Plattform der Österreichischen Lotterien. Sie ist seit 2008 in Betrieb und der einzige Anbieter, der eine österreichische Konzession für Online-Glücksspiele hält.
Das Angebot umfasst Slots von Greentube/Novomatic, Play’n GO, NetEnt, Pragmatic Play, Relax, Playtech, Wazdan, Evoplay und RubyPlay. Das ist eine breite Palette, die von klassischen österreichischen Titeln bis zu internationalen Hits reicht. Ein festes Willkommenspaket bewirbt win2day nicht. Stattdessen gibt es laufende Slot-Promotions, deren Bedingungen sich ändern.
Was win2day von allen anderen Anbietern unterscheidet, ist nicht das Spielportfolio, sondern der regulatorische Rahmen. Spieler müssen sich registrieren, ihre Identität nachweisen und bei der ersten Spielaufnahme Einzahlungs- und Zeitlimits festlegen. Das ist nicht optional, und es ist genau das, was ein lizenzierter Anbieter leisten muss.
Für wen win2day passt: Für Spieler, die Wert auf Rechtssicherheit legen, die wissen wollen, dass ihre Daten nach österreichischem Recht behandelt werden, und die bereit sind, sich an Limits zu halten. Für wen win2day weniger passt: Für Spieler, die eine breitere Bonuskultur erwarten, wie sie internationale Anbieter bieten.
bet365: Internationaler Gigant mit Sport-Fokus
Bet365 gehört zu den größten Wettanbietern der Welt. Für österreichische Spieler ist das Angebot erreichbar, aber es basiert auf einer internationalen Lizenz, nicht auf einer österreichischen Konzession.
Das AT-spezifische Willkommensangebot: 100 % auf die Ersteinzahlung bis 100 € als Wett-Credits. Die qualifizierende Einzahlung muss einmal umgesetzt werden, Mindesteinzahlung sind 5 €. Credits sind 7 Tage gültig. Der Einsatz der Credits ist nicht auszahlbar, nur die Nettogewinne.
Was bet365 stark macht, ist die Breite. Von Fußball über Tennis bis zu Nischensportarten ist das Portfolio umfangreich. Die Plattform ist technisch ausgereift, und das Live-Wetten-Angebot gehört zum Besten, was der Markt hergibt.
Für wen bet365 passt: Für Sportwetter, die ein breites Portfolio und eine technisch ausgereifte Plattform suchen. Für wen bet365 weniger passt: Für Spieler, die auf österreichische Rechtssicherheit Wert legen oder eine Casino-orientierte Plattform erwarten.
bwin: Starke Event-Promos und breites Portfolio
Bwin ist eine weitere international ausgerichtete Marke. Für die WM 2026 gab es ein österreich-spezifisches Promo: Quote 100 auf einen Österreich-Sieg, max. 100 € FreeBet.
Die Bedingungen: 7 Tage Gültigkeit, der FreeBet-Einsatz ist nicht auszahlbar, nur die Nettogewinne. Casino-Spins werden regional beworben, aber AT-spezifische Konditionen waren zum Zeitpunkt der Recherche nicht bestätigt.
Was bwin auszeichnet, sind Event-Promotions. Der Anbieter richtet Marketing-Aktionen gezielt auf sportliche Großereignisse aus. Wer regelmäßig auf Fußball oder Tennis wettet, findet hier oft passende Aktionen.
Für wen bwin passt: Für Spieler, die auf Event-Promotions ansprechen und ein etabliertes internationales Markenvertrauen schätzen. Für wen bwin weniger passt: Für Spieler, die eine klar AT-regulierte Plattform erwarten.
Betway: FreeBet plus Casino-Freispiele
Betway kombiniert Sportwetten mit Casino-Angeboten. Das AT-Paket: Bis zu 100 € FreeBet, wenn die erste qualifizierende Mehrfachwette verliert, plus 20 Freispiele für Gates of Olympus. Gültigkeit: 30 Tage ab Registrierung.
Gates of Olympus von Pragmatic Play hat einen RTP von 95,51 %. Das ist ein solider Wert, aber kein Ausreißer nach oben. Die Volatilität ist hoch, was bedeutet: Lange Durststrecken sind möglich, aber Treffer können substanziell ausfallen.
Was Betway bietet, ist eine Kombination, die für Spieler interessant sein kann, die sowohl Sportwetten als auch Casino-Spiele nutzen. Die 30-Tage-Frist ist großzügig, aber sie zwingt auch zu zügigem Handeln.
Für wen Betway passt: Für Spieler, die ein Kombiangebot aus Sport und Casino schätzen. Für wen Betway weniger passt: Für Spieler, die eine österreichische Lizenz erwarten.
bet-at-home: Höchster Sport-Bonus im Vergleich
Bet-at-home bietet im Vergleich das höchste Bonusvolumen für Sportwetten: Bis zu 250 € Willkommensbonus plus bis zu 50 € Quotenboost. Die Bedingungen sind allerdings streng.
Der Bonus muss 12× umgesetzt werden, bei einer Mindestquote von 1,70. Das ist deutlich mehr als bei anderen Anbietern. Die Gültigkeit beträgt 30 Tage, die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €.
Was bet-at-home bietet, ist ein hoher Bonus, aber mit einem hohen Umsatzfaktor. Wer 250 € Bonus erhält und 12× umsetzen muss, muss 3.000 € an Wetten platzieren, bevor der Bonus auszahlbar wird. Bei einer Mindestquote von 1,70 ist das kein Selbstläufer.
Für wen bet-at-home passt: Für Spieler mit hohem Budget, die einen hohen Bonus umsetzen können. Für wen bet-at-home weniger passt: Für Spieler mit kleinem Budget, die den Umsatz nicht leisten können.
Interwetten: Bewährte Bonus-plus-FreeBet-Kombination
Interwetten ist eine Marke mit österreichischer Tradition, auch wenn die Online-Lizenz international ist. Das AT-Angebot: Bis zu 100 € Bonus plus 10 € FreeBet.
Die Bonus-Bedingungen: Umsatz bei Mindestquote 1,70, ähnlich wie bei anderen Anbietern. Was positiv auffällt: Die Gewinne aus dem FreeBet sind ohne weitere Umsatzbedingung auszahlbar.
Interwetten gehört zu den Anbietern, die in Österreich seit langem bekannt sind. Das schafft Vertrauen, aber es ändert nichts an der Lizenzsituation.
Für wen Interwetten passt: Für Spieler, die eine bekannte österreichische Marke mit klaren Bonus-Bedingungen schätzen. Für wen Interwetten weniger passt: Für Spieler, die eine AT-Konzession erwarten.
Tipico: Höchster kombinierter Bonuswert
Tipico bietet 100 % Einzahlungsbonus bis 150 € plus FreeBet bis 100 €. Das kombinierte Bonusvolumen von 250 € ist das höchste im Vergleich.
Die Bedingungen: Einzahlung und Bonus müssen jeweils 5× umgesetzt werden, bei Einzel- oder Kombiwetten. Bonus-Gültigkeit: 30 Tage. FreeBet: Mindestquote 3,00 und 6× Umsatz.
Was Tipico interessant macht, ist die Kombination aus Einzahlungsbonus und FreeBet. Wer beide voll ausschöpft, kommt auf einen Gesamtwert von 250 €, muss aber die unterschiedlichen Bedingungen im Auge behalten.
Für wen Tipico passt: Für Spieler, die das maximale Bonusvolumen anstreben und bereit sind, die unterschiedlichen Bedingungen zu managen. Für wen Tipico weniger passt: Für Spieler, die eine einfache Bonusstruktur bevorzugen.
Lottoland: Lotterie-Spezialist mit anderem Fokus
Lottoland ist kein klassisches Online-Casino. Das Geschäftsmodell ist Lotterievermittlung: Spieler setzen auf die Ergebnisse internationaler Lotterien, ohne selbst an den Ziehungen teilzunehmen.
Ein bestätigter Willkommensbonus für AT-Spieler war zum Zeitpunkt der Recherche nicht ermittelbar. Das Angebot richtet sich an Spieler, die Lotterien spielen wollen, nicht an Casinospieler.
Für wen Lottoland passt: Für Spieler, die Lotterien spielen möchten und keine klassischen Casino-Spiele erwarten. Für wen Lottoland weniger passt: Für Spieler, die ein klassisches Casino-Angebot suchen.
Mr Green: Internationale Casino-Marke mit AT-Geoblock
Mr Green gehört zu den bekannten Casino-Marken in Europa. Für österreichische Spieler zeigt die Seite jedoch einen Geo-Hinweis: Das Angebot ist nicht abrufbar.
Das ist bemerkenswert, weil Mr Green in vielen anderen Märkten aktiv ist. Die Geo-Sperre für Österreich zeigt, dass nicht jeder international erfolgreiche Anbieter den österreichischen Markt bedienen will.
Ein Willkommensbonus war zum Zeitpunkt der Recherche nicht ermittelbar, weil das Angebot nicht zugänglich war.
Für wen Mr Green passt: Derzeit für österreichische Spieler gar nicht, weil der Zugang blockiert ist. Wer ein Mr-Green-Angebot nutzen will, muss auf einen anderen Markt ausweichen.
Cashpoint: Vom Wettbüro zum Online-Anbieter
Cashpoint ist in Österreich stark stationär präsent, mit Wettbüros in vielen Städten. Das Online-Angebot existiert, aber ein bestätigter Willkommensbonus war zum Zeitpunkt der Recherche nicht ermittelbar.
Die Lizenz ist nicht österreichisch, das Angebot ist online verfügbar, aber es fehlt ein klar definiertes Willkommenspaket. Cashpoint ist ein Beispiel für einen Anbieter, der in Österreich stationär bekannt ist, aber online nicht im Vordergrund steht.
Für wen Cashpoint passt: Für Spieler, die einen stationären Anbieter mit Online-Anbindung schätzen. Für wen Cashpoint weniger passt: Für Spieler, die ein klar strukturiertes Online-Bonusangebot erwarten.
Mobiles Spielen: Was Österreichs Monopol für Casino-Apps bedeutet
Die Rechtslage für mobiles Online-Spielen in Österreich
Das GSpG erfasst mobiles Spielen gleichermaßen. Es gibt keine Sonderregelung für Smartphones oder Tablets. Die Konzessionspflicht gilt medium-neutral.
Was bedeutet das praktisch? Wer win2day auf dem Handy nutzt, spielt legal. Wer eine internationale Casino-App auf dem Smartphone installiert, bewegt sich im selben rechtsfreien Raum wie auf dem Desktop. Die Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, aber sie genießen auch nicht den Schutz, den eine Konzession bietet.
Praktische Konsequenz: Wer mobil spielen will, hat in Österreich nur eine legal lizenzierte Option. Alles andere ist verfügbar, aber ungeschützt.
Slots, Streams und Live-Spiele: Das Angebot unter der Lupe
Online-Slots in Österreich: Verfügbarkeit und rechtlicher Status
Online-Slots sind das Herzstück jedes Online-Casinos. Bei win2day sind sie verfügbar, mit Anbietern wie Greentube/Novomatic, Play’n GO, NetEnt, Pragmatic Play, Relax, Playtech, Wazdan, Evoplay und RubyPlay.
Zwei bekannte Titel mit ihren Eckdaten:
Book of Dead von Play’n GO: RTP 96,21 %, hohe Volatilität, maximaler Gewinn 5.000×. Das ist ein Slot, der lange Durststrecken mit hohen Treffern kombiniert.
Starburst von NetEnt: RTP 96,09 %, niedrige Volatilität, maximaler Gewinn 500×. Das ist ein Slot, der häufiger kleinere Gewinne ausschüttet.
Was die RTP-Werte bedeuten: 96 % RTP heißt, dass von 100 € Einsatz im langen Mittel 96 € zurückfließen. Die Volatilität bestimmt, wie diese 96 € verteilt sind: In großen, seltenen Treffern (hohe Volatilität) oder in vielen kleinen Treffern (niedrige Volatilität).
Bei nicht lizenzierten Anbietern sind dieselben Slots verfügbar, aber ohne AT-Rechtsschutz. Wer dort spielt, hat keine Garantie, dass Auszahlungen tatsächlich erfolgen oder dass die RTP-Werte tatsächlich stimmen.
Spielerschutz in Österreich: Pflicht, Praxis und die Lücken dazwischen
Spielerschutzinstrumente unter dem GSpG: Was das Gesetz verlangt
Das GSpG enthält einen eigenen Abschnitt zum Spielerschutz. Die zentrale Bestimmung ist § 56 GSpG, der den „verantwortungsvollen Maßstab“ für Lizenznehmer definiert. Was das konkret heißt, ist Auslegungssache.

Die BMF-Stabsstelle für Spielerschutz existiert seit 2010, basierend auf § 1 Abs. 4 GSpG. Sie ist die Anlaufstelle für Fragen und koordiniert die Präventionsarbeit. Aber: Ihre Durchsetzungsmacht ist begrenzt.
Das Mindestalter für Glücksspiele in Österreich liegt seit 10.07.2023 bei 18 Jahren, einheitlich für alle Spielformen. Zuvor gab es Ausnahmen für Lotterien.
Was Werbung betrifft: Für Lizenznehmer gilt der verantwortungsvolle Maßstab. Für nicht-lizenzierte Anbieter gilt: Werbung ist verboten. Die Kontrolle darüber ist allerdings schwach, wie Kritiker bemängeln.
Selbstlimitierung, Spielpausen und Sperrsysteme in der Praxis
Bei win2day müssen Spieler bei der Registrierung Einzahlungslimits, Ausgabenlimits und Spielzeitlimits festlegen. Das ist verpflichtend und nicht optional. Wer diese Limits nicht setzt, kann nicht spielen.
Daneben gibt es Spielpausen und Selbstsperre. Wer eine Pause braucht, kann sie bei win2day aktivieren. Die Dauer ist frei wählbar.
Was fehlt: Ein marktweites Sperrregister, vergleichbar mit dem deutschen OASIS. Wer sich bei win2day selbst sperrt, ist nicht automatisch bei internationalen Anbietern gesperrt. Ein marktweites Register ist im Reform-Entwurf vorgesehen, aber noch nicht in Kraft.
Hilfe und Beratung: Konkrete Anlaufstellen bei problematischem Spielverhalten
Wer merkt, dass das Spielen außer Kontrolle gerät, sollte sich professionelle Hilfe holen. In Österreich gibt es ein gut ausgebautes Hilfsangebot:
Spielsuchthilfe Wien: Telefonische Beratung unter 01 544 13 57, Online- und E-Mail-Beratung. Die Beratung ist kostenlos und steht Spielern und Angehörigen offen.
BMF-Selbsttest: Auf der BMF-Spielerschutzseite gibt es einen Selbsttest, der erste Hinweise auf problematisches Spielverhalten geben kann. Bundesländer-Beratungsstellen: In jedem Bundesland gibt es regionale Anlaufstellen, die bei der BMF-Website gelistet sind.
Zur Einordnung der Zahlen: Repräsentative Umfragen zeigen, dass etwa 4 % der Bevölkerung zumindest eine milde Form des pathologischen Glücksspiels aufweisen, etwa 1 % eine schwere Form. Bei jungen Männern zwischen 15 und 34 Jahren liegen die Werte höher: 9,7 % mild, 4,5 % schwer. Das sind Screening-Werte, keine medizinischen Diagnosen.
So haben wir die Anbieter für diesen Guide bewertet
Quellen und Methodik
Dieser Guide stützt sich auf öffentlich zugängliche Quellen: die RIS-Fassung des Glücksspielgesetzes, die BMF-FAQ zum Glücksspielmonopol, OGH-Entscheidungen (5Ob8/26a, 9Ob8/26f), Fachpresse (DerStandard, DiePresse) und die Anbieterseiten selbst.
Der AT-Lizenzstatus wurde für jeden Anbieter gegen das BMF-Konzessionsregister abgeglichen. Das Ergebnis: Nur win2day hat eine österreichische Online-Konzession. Alle anderen Anbieter in der Übersicht sind nicht AT-lizenziert.
Die Bonus-Bedingungen wurden den jeweiligen Anbieter-AGB und Promo-Seiten entnommen, soweit sie für AT-Spieler zugänglich waren. Wo keine Daten vorliegen, etwa bei Lottoland, Mr Green oder Cashpoint, ist das als Recherchegrenze ausgewiesen, nicht als Wertung.
Was dieser Guide nicht leistet: Er testet keine Anbieter durch eigene Spiel-Sessions. Er überprüft keine Auszahlungsgeschwindigkeit empirisch. Er bewertet keine subjektiven Spielerfahrungen.
Was Sie aus diesem Guide mitnehmen sollten – und wie Sie jetzt handeln
Die zentrale Erkenntnis
In Österreich gibt es derzeit nur einen legalen Online-Anbieter: win2day. Alle anderen Plattformen, die österreichische Spieler erreichen, operieren ohne österreichische Konzession. Das bedeutet nicht, dass sie kriminell sind, aber es bedeutet, dass sie nicht durch das GSpG reguliert sind.
Wer auf Rechtssicherheit Wert legt, spielt bei win2day. Wer ein breiteres Angebot oder höhere Boni sucht, findet diese bei internationalen Anbietern, muss aber die zivilrechtlichen Risiken kennen.
Woran man ein seriöses Angebot erkennt
Eine AT-Konzession ist das wichtigste Erkennungsmerkmal. Zweitens: KYC-Pflicht. Ein Anbieter, der keine Identitätsprüfung verlangt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lizenziert. Drittens: Verpflichtende Limits. Lizenzierte Anbieter müssen Spielerschutz-Werkzeuge anbieten, nicht nur optional.
Konkrete Schutzmaßnahmen
Bevor Sie spielen, sollten Sie Ihre Spielweise prüfen. Der BMF-Selbsttest ist ein erster Anhaltspunkt. Wenn Sie merken, dass Sie mehr spielen, als Sie sich vorgenommen haben, oder dass Verluste Ihren Alltag belasten, ist das ein Signal.
Setzen Sie Limits, bevor Sie spielen, nicht währenddessen. Die win2day-Limits sind ein gutes Modell: Was vorab festgelegt ist, lässt sich später nicht mehr ausweiten.
Speichern Sie die Nummer der Spielsuchthilfe Wien: 01 544 13 57. Sie ist kostenlos, anonym und jederzeit erreichbar.
Ausblick auf die Reform 2027
Die geplante Glücksspielreform wird ab 01.10.2027 mehrere Lizenzen erlauben, vergeben durch eine unabhängige Behörde. Die Konzessionsdauer soll 5 Jahre betragen. Ab 01.01.2027 beginnt eine Cooling-Off-Phase, in der keine neuen Lizenzen vergeben werden.
Für Spieler bedeutet das: Mehr Auswahl, aber auch eine Übergangszeit, in der die alte und die neue Regulierung parallel existieren. Verstöße sollen mit einer 18-monatigen Sperre geahndet werden.
Was bleibt bis dahin: win2day als einziger AT-lizenzierter Anbieter, mit allen Vor- und Nachteilen eines Monopols.
Häufige Fragen zum Online-Casino in Österreich
Ist das Spielen in Online-Casinos in Österreich für Privatpersonen erlaubt oder strafbar?
Das Spielen selbst ist für Privatpersonen nicht strafbar. Strafen nach dem GSpG zielen auf Anbieter, nicht auf Spieler. Wer bei einem nicht-lizenzierten Anbieter spielt, riskiert allerdings zivilrechtliche Folgen, weil Verträge mit nicht-konzessionierten Anbietern nichtig sind und Verluste zurückgefordert werden können.
Welche Online-Casinos sind in Österreich legal zugelassen – gilt nur win2day?
Ja, derzeit ist nur win2day für Online-Glücksspiele in Österreich konzessioniert. Die Plattform wird von den Österreichischen Lotterien betrieben, und die Konzession läuft bis 30.09.2027. Alle anderen Online-Casinos, ob EU-lizenziert oder offshore, haben keine Berechtigung für den österreichischen Markt.
Was ändert die österreichische Glücksspielreform an der Lizenzierung von Online-Casinos?
Die Reform soll ab 01.10.2027 mehrere Lizenzen erlauben, vergeben durch eine unabhängige Behörde. Die Konzessionsdauer beträgt 5 Jahre. Ab 01.01.2027 beginnt eine Cooling-Off-Phase bis zur Vergabe der ersten neuen Lizenzen. Verstöße gegen die Regeln sollen zu einer 18-monatigen Sperre führen.
Sind mobile Casinos und Casino-Apps in Österreich erlaubt?
Das GSpG erfasst mobiles Spielen gleichermaßen wie Desktop-Spiel. Win2day bietet eine native App und eine mobile Browser-Version, beide legal. Internationale Casino-Apps sind verfügbar, aber nicht AT-lizenziert. Spieler sind nicht Ziel strafrechtlicher Verfolgung, aber ohne den Schutz einer Konzession.
Welche Risiken und Strafen drohen Anbietern ohne österreichische Konzession?
Anbieter ohne Konzession riskieren Verwaltungsstrafen nach § 52 GSpG, und unter bestimmten Voraussetzungen strafrechtliche Konsequenzen. Spieler sind nicht Ziel der Strafverfolgung, aber zivilrechtlich können Verluste zurückgefordert werden, weil die Verträge nichtig sind. Internationale Anbieter erreichen den österreichischen Markt oft über Domains, aber sie bleiben rechtlich ungeschützt.
Welche Spielerschutzmaßnahmen und Hilfsangebote gibt es in Österreich?
Win2day verlangt verpflichtende Limits bei Registrierung. Die BMF-Stabsstelle für Spielerschutz koordiniert Prävention. Die Spielsuchthilfe Wien ist unter 01 544 13 57 erreichbar, kostenlos und anonym. Zudem gibt es einen BMF-Selbsttest und Beratungsstellen in jedem Bundesland. Ein marktweites Sperrregister ist im Reform-Entwurf vorgesehen, aber noch nicht in Kraft.
Was ist ein Online-Casino – und wie unterscheidet es sich von einer Spielbank?
Ein Online-Casino im österreichischen Sinn ist kein eigenständiger Begriff, sondern eine Spielform, die unter das Glücksspielgesetz fällt. Wer entgeltlich Glücksspiele im Internet anbietet, braucht eine Konzession. Das gilt unabhängig davon, ob man Roulette, Blackjack oder digitale Spielautomaten anbietet. Diese Spiele werden rechtlich als „elektronische Lotterien“ nach § 12a GSpG eingeordnet.
Die stationäre Spielbank ist ein anderer Fall. Sie fällt unter die Spielbankenkonzession, die Casinos Austria AG hält. Wer ein Casino in Wien oder Salzburg betreibt, braucht eine andere Lizenz als ein Online-Anbieter. Beide Lizenzen existieren nebeneinander, aber sie schließen sich nicht aus: Casinos Austria betreibt Land und Online-Plattformen über verbundene Gesellschaften.
Für Spieler bedeutet das: Ein Online-Casino ist legal, wenn es von einem österreichischen Konzessionär betrieben wird. Alles andere ist eine Wette auf eine Plattform, die das GSpG nicht autorisiert hat.
Mobile Casinos vs. Casino-Apps: Was ist der Unterschied?
Mobiles Spielen kann auf zwei Wegen funktionieren: über den Browser oder über eine native App. Beide Wege führen zum gleichen Ziel, aber sie unterscheiden sich in Installation, Performance und Update-Verhalten.
Ein mobiles Casino im Browser braucht keine Installation. Man öffnet die Seite, meldet sich an und spielt. Das funktioniert auf jedem Smartphone mit aktuellem Browser, erfordert aber eine stabile Internetverbindung.
Eine Casino-App wird heruntergeladen und installiert. Sie bietet oft eine bessere Performance und kann Push-Benachrichtigungen senden. Aber: Sie muss aktualisiert werden, und sie belegt Speicherplatz.
Win2day bietet beides. Es ist die einzige native Casino-App, die in Österreich legal ist. Internationale Anbieter bieten Apps, aber sie basieren nicht auf einer österreichischen Konzession.
Casino-Streams: Rechtliche Grauzone oder klare Rechtslage?
Casino-Streams auf Plattformen wie Twitch, Kick oder YouTube sind ein Grenzfall. Jemand spielt in einem nicht-lizenzierten Online-Casino und überträgt das live.
Was sagt das GSpG dazu? Es gibt keine spezifische Stream-Regulierung. Aber: Werbung für nicht-lizenziertes Glücksspiel ist nach § 56 GSpG verboten. Wenn ein Streamer regelmäßig für ein nicht-lizenziertes Casino wirbt, bewegt er sich in einer Grauzone.
Für Zuschauer gilt: Sie sind keine Spieler im juristischen Sinn, solange sie nicht selbst aktiv am Spiel teilnehmen. Aber sie sehen Werbung für Angebote, die in Österreich nicht legal sind.
Live-Casino und Tischspiele: Was geht – und was nicht?
Live-Casino ist ein separates Segment. Ein echter Dealer sitzt vor einer Kamera, Karten werden in Echtzeit gegeben, und Spieler setzen über ihre Geräte.
Bei win2day ist Live-Casino verfügbar, unter anderem über NetEnt via Evolution. Das ist die lizenzierte Variante. Internationale Anbieter bieten ebenfalls Live-Casino, aber ohne österreichische Konzession.
Die rechtliche Einordnung ist identisch: Konzessionspflicht für alle Spielformen, und nur win2day erfüllt sie.
Lizenz – Beste Online Casinos Österreich
Inhalt erstellt vom Team «Beste Online Casinos Österreich»
